Yvonn Scherrer in den Medien

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St.Galler Tagblatt

"Mit blau-grünen Glasaugen"

18.12.2015

Radio

Nachtclub auf Radio SRF1

Im Gespräch mit Ralph Wicki

25.06.2015

Schnabelweid von Radio SRF1

"Mit de Häng luege"

02.04.2015

Schnabelweid von Radio SRF1

Mit «Nasbüechli» in der Sendung

19.04.2012

TV

Der Club von Fernsehen SRF1

"Kann der Wille alles?"

09.06.2015

Kulturplatz von Fernsehen SRF1

«Der Duft der Kunst» 

25.02.2015

Aeschbacher auf Fernsehen SRF1

Yvonn Scherrer im Gespräch

18.06.2009



Radiosendungen von Yvonn Scherrer

Porträt: Rahel Schönthal - die Waldfrau

Sendetermine: Sonntag, 1. Januar 2017, 15 Uhr, und Dienstag, 3. Januar 2017, 21 Uhr (W)

im «Menschen und Horizonte» auf Radio SRF 1

Rahel Schönthal ist eine richtige Waldfrau. Schon als Kind ging sie gern alleine in den Wald. In ihrer Jugend besprach sie mit ihrem stillen Freund ihre Sorgen, erzählte ihm von ihren Ängsten. Ihr war, als höre sie in der Stille des Waldes und im sanften Rauschen der Blätter Antworten, die ihr halfen, ihren Weg zu gehen.

Als junge Frau begann Rahel Schönthal, ganz allein mitten im Wald zu übernachten. Am Morgen fühlte sie sich jeweils wie neu geboren. Schon lange hegte die junge Physiotherapeutin den Wunsch, im Wald zu wohnen, ihren Ratgeber gleich vor der Türe zu haben. Dieser Wunsch ist in Erfüllung gegangen. Sie lebt seit dem letzten Frühling in einem alten Jagdschlösschen mitten im «Forst», einem grossen Waldstück westlich von Bern.

Der Schutzwald - ein Schweigen, das zu reden gibt

Sendetermin: Dienstag, 27. September 2016, 20 Uhr, im «Doppelpunkt» auf Radio SRF 1

Der Schutzwald sichert das Leben in den Bergen. Er schützt Dörfer, Bergbahnen und Strassen; er hält Lawinen und Steine auf, er verhindert, dass Hänge abgleiten, er schützt vor Hochwasser. Doch dem Schutzwald stehen schwierige Zeiten bevor.

In den 80er Jahren ging ein Aufschrei durchs Land. Das Waldsterben war in aller Munde. Unterdessen ist es um den Wald still geworden. Forscher und Forstingenieure warnen vor dem Klimawandel, sie rechnen damit, dass Waldbrände, Stürme und Borkenkäferinvasionen zunehmen, weil es trockener und wärmer wird. Viele Schutzwälder sind nicht fit für die grossen Herausforderungen, die das Klima an sie stellt.

Der auf tausend Hochzeiten tanzt

Sendetermine: Sonntag, 18. September 2016, 15 Uhr, und Dienstag, 20. September 2016, 21 Uhr (W)

im «Menschen und Horizonte» auf Radio SRF 1

Pierrot Hans ist ein Jongleur. Er wirft aber keine Bälle, er jongliert mit unterschiedlichen Projekten und Interessen und ist bestrebt, die Lebenswelten unter einen Hut zu bringen. Seit seiner Pensionierung investiert er die meiste Zeit in sein Armenienprojekt Ziran. Das Ziel: armenischen Kleinproduzenten zu einem Verdienst zu verhelfen.

Pierrot Hans ist auf einem Bauernhof im Tösstal aufgewachsen. Sein Bezug zur Landwirtschaft kommt ihm gelegen, wenn er mit armenischen Kleinproduzenten verhandelt und Produkte prüft. Den einfachen Vorgängen auf dem Land stehen komplexe Probleme des südkaukasischen Bergstaates gegenüber. Dieser Kontrast fasziniert Pierrot Hans.

Der 67jährige Architekt und Informatiker, der viele Jahre als Denkmalpfleger arbeitete, ist nicht nur zwischen der Schweiz und Armenien unterwegs. Er fährt gern Velo und unterrichtet die japanische Kampfsportart Aikido. Nicht gewinnen, sondern eine Lösung finden, die für alle passt. Das ist das Anliegen im Aikido, und das ist auch das Lebensmotto von Pierrot Hans.

Klangsonne aus Metall: die Glocke

Sendetermin: Freitag, 13. Mai 2016, 17:50 Uhr, im «Lokaltermin» auf Radio SRF 2 Kultur

Der Klang der Glocke ist einmalig, er ist unverwechselbar. Die Glocke ist aus unserem Leben nicht wegzudenken. Ein Physiker und ein Audiodesigner enträtseln diesen mächtigen Klang, ohne ihn zu entzaubern.

Glocken sind unendlich viel lauter als menschliche Stimmen. Ihr Schall läuft viel schneller, als Menschen das könnten. Seit etwa fünfhundert Jahren hängen in unseren Kirchtürmen Glocken aus Bronze, die das Leben der Menschenstrukturieren. Schon seit dem Mittelalter diente die Glocke als Signalgeberin für unterschiedliche Botschaften: Feuer, Geburt, Zinstag, Krieg...

Die Glocke ist nicht einfach nur laut. Sie ist ein «einfaches» Instrument, das keine Spielkunst erfordert. Metall, ganz besonders Bronze, Messing oder Silber, klingt lange nach, wenn man es anschlägt. Eine Glocke klingt nicht an jeder Stelle gleich. Sie besitzt verschiedene Klangzonen. So entsteht das charakteristische Tongemisch, das den komplexen Klang zu einer Klangsonne werden lässt.

Glocken - die grosse Machtmusik

Sendetermin: Dienstag, 1. März 2016, 20:00 Uhr, im «Doppelpunkt» auf Radio SRF 1

Den einen wärmen Glockenklänge das Herz. Andere treibt der nächtliche Glockenschlag der Turmuhr auf die Palme und vors Gericht. Die Glocke ist uraltes Musikinstrument, Marschall der Mächtigen und ein lautes Signal, das eine bestimmte Reaktion einfordert.

Die Stimme der Glocken ruft zwar nicht mehr so viele Menschen zu Gebet und Gottesdienst wie früher. Doch gerade in der Schweiz haben Glocken noch immer einen hohen Stellenwert. Kuh- und Kirchenglocken gehören zur Marke Schweiz wie Schokolade und Käse. 

Die Glocke ist der unsichtbare Taktstock unseres Lebens. Von morgens bis abends gibt sie uns mit ihren Signalen zu verstehen, was als nächstes ansteht. Sie reisst uns morgens aus dem Schlaf, zeigt Anfang und Ende von Pausen an, kündet von Taufe, Hochzeit und Tod, gibt die Zeit bekannt und zeigt an, dass jemand mit uns sprechen will. 

Glocken haben viele Funktionen. Sie besitzen einen unverwechselbaren Klang. Der Physiker Kurt Heutschi und der Audiodesigner Pascal Nater weihen uns ins Geheimnis des Glockenklangs ein. Die Sendung geht der Frage nach, weshalb wir uns von Glockenklängen, vom Schrillen des Weckers bis zum Klingelton des Smartphones, herumdirigieren lassen, und weshalb wir so emotional auf Glocken reagieren.

Seelenmedizin schneidern

Sendetermin: Sonntag, 29. November 2015, 15:03 Uhr, Radio SRF 1

Sie ist ein wahrhaftiger "Textiljunky" und liebt alles, was kompliziert ist. Die Maschinenbauerin Christine Meixner hat ihren Traumjob gefunden: für Frauen, die wegen Brustkrebs eine Brust verloren haben, fertigt sie massgeschneiderte BHs an.
Auf einer Australienreise kaufte sich Christine Meixner ein Buch "BHs nähen". Das Nähen von massgeschneiderten Dessous wurde zur wahren Sucht. Sie liebt alles, was sich um Fäden, Garn und Stoffe dreht, und lernte schon als kleines Kind viele Textiltechniken.
Seit 10 Jahren hegt sie den Traum, brustamputierten Frauen mit massgeschneiderten BHs das Gefühl zu geben, ganz und optisch unauffällig zu sein. Als sie mit 39 an Brustkrebs erkrankte, stand ihr Entschluss fest: sie wollte sich auf diese Kundschaft  spezialisieren.
Die Bayerin kam vor 16 Jahren in die Schweiz, um Kraftwerke zu bauen. Heute arbeitet sie in ihrem Nähatelier in einem alten Schulhaus im Baselbiet.

Safranernte – rotes Gold aus Hellbühl

Sendetermin: Freitag, 20. November 2015, 17:50 Uhr, Radio SRF 2 Kultur

Barbara Lang scheut keinen Aufwand für ihren Safran. Sie gehört zu den Bäuerinnen, die dem teuersten Gewürz der Welt eine Heimat in der Schweiz geben wollen. Der Safran kommt aus den Blüten des Crocus Sativus – einer delikaten, zauberhaften Pflanze!

Der Crocus sativus blüht nicht im Frühling, wie es sein Name vermuten lässt. Er öffnet seine violetten Blüten im Spätherbst. Der Crocus birgt in seiner Blüte drei leuchtend dunkelrote Fäden, die die Blüte für ihre Fortpflanzung eigentlich gar nicht braucht. Es ist wie ein Geschenk für die Menschen. Barbara Lang und ihre Familie lösen die Safranfäden von Hand aus den zarten Blüten. Erst nach dem Trocknen und nach 2 – 3 Monaten Reifeprozess entwickelt sich das unverwechselbare Aroma des Safrans – des roten Goldes.

Viele Bäuerinnen und Bauern suchen Nischenprodukte, für die sie einen guten Preis erhalten. Auf dem Safran liegen viele Hoffnungen. Doch das königliche Gewürz macht es seinen AnpflanzerInnen nicht einfach, die Ernten fallen sehr unterschiedlich aus. Barbara Lang lässt sich die Begeisterung für den Safran nicht nehmen. Sie will herausfinden, was es braucht, damit der Safran optimal gedeihen kann.

Symphonie der Zeit

Freitag, 9. Oktober 2015, 17:50 Uhr, Radio SRF 2 Kultur

Das Musikautomaten- und Uhrenmuseum in Oberhofen am Thunersee feiert sein 20-jähriges Jubiläum. Es ist eine echte Museumsperle, jedoch vielen unbekannt. In meiner Sendung fokussiere ich mich auf die Uhren. Mit einem teuren Studiomikrofon haben wir die tausend Stimmen der Uhren aufgenommen, ein wahres Klangwunder! Der Uhrensammler und Museumsführer Theo Weiss erzählt dazu Uhrengeschichten, die vielen absolut neu sein dürften, auch wenn sie von alten Uhren handeln …

Arbeit im Alter

Sendetermin: Dienstag 18. August 2015, ab 20h auf Radio SRF1

Ausbildung, Arbeit, Ruhestand: So klingt der Entwurf unseres Lebens. Doch dieser Dreiklang klingt langsam aber sicher aus. Lebenslang lernen, arbeiten und Pausen machen ist die Lebenssymphonie der Zukunft.

Die Menschen werden immer älter. Sie wollen die Jahre zwischen 65 und 84, in denen sie sogenannte junge Alte sind, nutzen. Viele sind auf der Suche nach sinnvollen Aufgaben, in der Regel Teilzeitbeschäftigungen, sei es nun bezahlt oder ehrenamtlich. Manche müssen auch weiterarbeiten, weil das Geld sonst nicht reicht. Schon jeder Siebte arbeitet nach der Pensionierung bezahlt weiter.

Die alten Menschen sind in Aufbruchstimmung. Sie machen sich selbständig, stellen ihren Wissensfundus ihrem Betrieb als Senior Berater zur Verfügung, entlasten jüngere Arbeitnehmende, die unter stress leiden, übernehmen Gelegenheitsjobs über Plattformen wie Rent a Rentner oder leisten Freiwilligenarbeit jeder Couleur.

Seide - «Made in Switzerland»

Dienstag, 21. Juli 2015, 20:03 Uhr, Radio SRF1 (Wiederholung vom Dezember 2014)

Seide ist die Königin der Textilien. Mit ihrer Leuchtkraft und ihrer feinen Textur stellt sie alle anderen in den Schatten. Seide verbinden wir mit China. Doch es gibt auch Schweizer Seide. Seit Herbst sind die ersten Seidenkrawatten und der erste Seidenschal aus Schweizer Seide auf dem Markt.

Mit Pferden und Delfinen flüstern: Die Meeresbiologin Sandra Schibler

Sonntag, 5. Juli 2015, 15:03 Uhr, Radio SRF 1

Zwei rote Fäden ziehen sich durch das Leben von Sandra Schibler: die Tiere und das Wasser. Als Kind verbrachte sie die meiste Zeit draussen mit Pferden, Katzen und Hunden. Nach der KV-Ausbildung zog es sie nach Amerika, wo sie Meeresbiologie studierte und Delfine trainierte.

Philipp Häuselmann: Die Höhlen sind sein Glück

Sonntag, 19. April 2015, 15:03 Uhr, Radio SRF1

Der Berner Philipp Häuselmann ist mit Leib und Seele Höhlenforscher. Seine Augen glänzen, wenn er vom Berginnern spricht. Wo andere Platzangst verspüren, fühlt er sich wohl und geborgen.

Klang der Stille

Dienstag, 7. April 2015, 20:03 Uhr, Radio SRF1

Nach Stille sehnen wir uns und ertragen sie dann doch nicht. Stille wird oft negativ definiert, meistens als das Fehlen von Klang. In der Sendung «Doppelpunkt» begeben wir uns auf die Suche nach den Qualitäten der unbekannten Grösse Stille.

Cornel Greth: Hochseekapitän auf dem Segelschiff «Eye of the wind»

Sonntag, 15. März 2015, 15:03 Uhr, Radio SRF 1

Mit dem 100-jährigen Segelschiff «Eye of the Wind» segelt Cornel Greth übers offene Meer. Und mit seinem alten Holzruderboot, das er selber restauriert hat, rudert er auf dem «schwäbischen Meer», nicht selten ist ein Buch mit an Bord. Cornel Greth ist Hochseekapitän und Leseratte.